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grenzenlos ist nicht |
| Stand: 08.01.2012 |
Beim Ferienzwischenspiel in der Musikschule grenzenlos erlebten die Besucher am Freitag eine ganz besondere Atmosphäre aus Märchenwelt und Handwerk. Zu Beginn führte Weberin Katharina Vollmerhaus mit Schafswolle, Spinnrad und Erzählungen in die lange Tradition der Garnherstellung ein. Bevor die Kinder sich jedoch an das Spinnrad setzen durften, bekamen sie einen Bleistift und eine Wollflocke und den Auftrag „Immer schön Fahrrad fahren“ und kurbelten mit beiden Händen umeinander. Eifrig und ausdauernd sah man bald alle Kinder lange Fäden wickeln. Mit Handspindel und Spinnrad setzten sie dann die Übung fort. Freundschaftsbändchen oder einen Anfang für den ersehnten Puppenpullover hielten die Kinder bald in den Händen. Wie ein Magnet wirkte schließlich das Angebot, mit Fäden, die von der Decke hingen, zu tondeln. Paare warfen sich die Gewichte am Ende der Fäden zu, die sich dadurch zu einer festen Schnur verbanden.
Zum Musizieren wurde jeweils zur vollen Stunde eingeladen. Katharina Heinrich hatte mit Lehrerin Alfia Möllmann das Märchen der zertanzten Schuhe am Klavier einstudiert. Unterstützt von Duettpartnerin Paula Schlötermann spielte sie einfühlsam und klangstark am Klavier. Zum Abschluss erklang das westfälische Lied "Ei, Spinnerin, du gefällst uns sehr, nimm uns als deine Gesellen her!" Begleitet von Geigen und Flöten umringten die Sänger Katharina Vollmerhaus und zeigten stolz ihre bunten Schnüre. Die Schlagzeuger um Uwe Obier jr. spannten den Faden mit Improvisationen auf snare drums weiter. Bevor Katharina und Paula mit einer Bearbeitung aus Mozarts Zauberflöte die Darbietung beendeten.
f o t o f o t o f o t o f o t o f o t o
06.01.12
15:00 – 18:00 Uhr: "Spinnen Sie noch oder tondeln sie schon?"
Alte Techniken mit langen Wollfäden
vorgestellt von der Herscheider Weberin
Katharina Vollmerhaus
