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grenzenlos ist nicht |
| Stand: 03.01.2010 |
Aufnahme (ca.11 min.) der Welturaufführung im Teatro Colon, Buenos Aires mit dem
Orquesta Filarmónica del Teatro Colón de Buenos Aires am 3.4.1995





STUDIUM/AUSBILDUNG
Conservatorio Nacional de Buenos Aires. Gitarristische Perfektion mit den Lehrern/Professoren Humberto Salminschi und Miguel Michelone.
Musik, Harmonielehre, Komposition und Kammermusik mit den Meistern Cayetano Macolli, Juan Carlos Zorzi. Teilnahmean Kursen von Gabriel Brncic, Gustavo Becerra, Luiggi Nono, Narciso Yepes, etc.
PREISE
1. Preis "Circulo Bach" von Buenos Aires
1. Preis "Radio Provincia de la Plata"
KONZERTE
Als Solist und im Duo mit dem Meister Eulogio Dávalos seit 1966 (Lateinamerika, USA, Canada und Europa)
KONZERTSÄLE
Argentinien: Colón, Coliseo, Cervantes, Argentino de la Plata, Rivera Indarte de Cordoba, etc.
Chile: Municipal de Santiago Vina del Mar, Concepción, etc.
Bolivien: Municipal de La Paz, Santa Cruz, etc.
Perú: Municipal de Lima, etc.
Ecuador: Municipal de Guayaquil y Quito, etc.
USA: Carnegie Hall New York. OEA
Europa: Wigmore Hall London, Frankfurter Oper, Nationaloper Leipzig, Baroco de Brandenburgo, Internationales Festival Berlin (Ost), Kulturhaus und Musikmuseum Stockholm, Erasmus-Universität Rotterdam, Louvre Paris, Stadttheater Lausanne, Centro Cultural de la Villa de Madrid, Palau de la Musica Barcelona, RAI Rom, National Theater Izmir (Türkei), etc.
Fernseh- und Radioauftritte in Südamerika, Nordamerika und Europa.
DISCOGRAFIA
8 LP und 2 CD
als Solist, im Duo und mit Orchester (RCA Victor, Movie Play, Zafiro)
WELTURAUFFÜHRUNGEN MIT ORCHESTER
Konzert für 2 Gitarren und Orchester von Gustavo Becerra (dem Duo gewidmet) mit dem Nationalorchester Prag (Movie Play de Espana)
Konzert für Gitarre und Orchester von Juan Carlos Zorzi mit dem Orquesta Sinfónica Nacional (Argentinien) im Auditorio Belgrano.
Konzert für 8 Instrumente von Robert Gerard, Palau de la Musica, Barcelona.
Uraufführung (Lateinamerika) "Le Marteau sans Martre" von Pierre Boulez im Teatro Coloseo de Buenos Aires.
Konzert für Gitarre und Orchester von Miguel Angel Cherubito. Der Autor (Solist) mit dem Orquesta Filarmónica del Teatro Colón de Buenos Aires (3.4.1995) im Teatro Colón.
KAMMERORCHESTER
Gründer und Direktor des Orquesta de Cámara de L'Hospitalet, Barcelona. Teilnahme von Gitarren als eine Stimme/Klangbild mehr des Orchesters. Das Repertoire umfasst Werke des Barocks bis zur Gegenwart. Uraufführung verschiedener Werke, die speziell für dieses Orchester geschrieben wurden.
LEHRTÄTIGKEIT
Escuela Superior de Danzas Folkloricas de Timperley, Instituto Román de Vago de Buenos Aires, Instituto Musical Eulogio Dávalos, Roman de Santiago de Chile. Kammermusik, Harmonielehre, Komposition in den städtischen Musikschulen von Cornellá, Bellvitge und La Florida (alle Barcelona) .
Untersuchung, Entwicklung und Anwendung der Körpertechnik von Fedora Aberastury "Bewusstes System für die Technik der Bewegung". Unterrichtet weltweit in Kursen diese neue Kunstkonzeption für Gitarristen, Instrumentalisten, Sänger, Chorleiter und Orchester.
KOMPOSITIONEN
Gitarre solo: 12 Canciones (ciclo canciones para el recuerdo)
Quadros
1) Atomo
2) Incertidumbre
3) Evocación
Encuentro
Presencia
Endora
Chacarera Larga
Milonga del Regreso
Canción Triste
Zamba del Rio Salado
Estudio Homenaje á Villa Lobos (Selva)
3 Bagatelas
Tres Piezas Para Guitarra
1) Sombras
2) Lejanías
3) Recuerdos
Vals - Canción
Evocación al Tango
Suite popular Argentina (Narciso Yepes gewidmet)
Duos:
Homenaje a Victor Jara, El Companero (Tango), Chacarera Larga, Sonata para Guitarra y Piano
Trio para Guitarras
Cuarteto para cuatro guitarras ó quinteto von viola (De mi Tierra)
Pieza para orquesta de guitarras
Adagio für Streicher und Flöte solo
Klagelied für vier männliche Stimmen und Kammerorchester
Konzert für Gitarre Nr.1 u. 2 (Sinfonieorchester)
1989 komponiert M.A.Ch. die "Suite Popular Argentina", die dem gefeierten Gitarristen Narciso Yepes gewidmet ist. Dieser nimmt sie noch in gleichen Jahr bei Zafiro de Madrid auf (CD), realisiert die Welturaufführung in Tokio und spielt sie bei 18 weiteren Gelegenheiten. Seitdem spielte er sie in allen seinen Konzerten, war sie doch eine der meist applaudierten Werke seines enormen Repertoire. 1993 wird sie von SCHOTT herausgegeben (6a618)
Am 3.April 1995 kommt es zur Welturaufführung des Konzertes für Gitarre und Sinfonieorchester von M.A.Ch.. Der Komponist konzertiert selber mit dem "Orquesta Filarmónica del Teatro Colón de Buenos Aires" im Teatro Colón. Es ist vielleicht das erste Mal in der Geschichte der klassischen Gitarrenkonzerte, das der Komponist auch der Solist ist.
Kritiken
DIARIO CLARIN (Argent. Tageszeitung):
"Wertvolle argentinische Premiere für die "Filarmónica" vom Teatro Colón. Es handelt sich um das Konzert für Gitarre und Orchester des bekannten Gitarristen Miguel Angel Cherubito.
Dauer: 28 Minuten. Es ist "von innen her" komponiert mit einem Minimum an die Konzessionen der Gewohnheit ohne willkürlich oder eigenmächtig zu werden. Im Gegenteil, es ist eines von den Werken, die den Konzertbesucher einfangen, der zuhören will statt zu hören, vermittelt durch die intensive dramatische und subjektive Botschaft und dem Verlauf ohne Schwächen. Der Komponist findet neue Ziele für die sechs Saiten und zusammenfassend, Cherubito kreiert dramatische Botschaften mit einer Sprache, die nichts mit dem Rhetorischen zu tun hat." Napoleón Cabrera (Buenos Aires, 9.4.95)
NARCISO YEPES:
"Miguel Angel Cherubito besitzt in seinem Schaffen die Gabe eines Mannes, der über die Gestaltung, die Verfeinerung und seiner kreativen Ader uns viel durch die Musik speziell der klassischen Gitarre zu sagen hat. Seine Suite Popular Argentina, die er mir gewidmet hat, ist ein Beispiel dafür. Ich spiele das Werk in allen meinen Konzerten, wobei es eines der meist applaudierten in meinem reichhaltigen Repertoire ist." (Madrid, 15.4.92)
XAVIER MONTSAVATGE:
"In der Persönlichkeit von Miguel Angel Cherubito kommen die Werte zusammen, die aus ihm einen integeren Künstler machen, der eine perfekte Symbiose herstellt, die des Erschaffers und des Interpreten" (Barcelona, 8.1.88).
FEDERICO MORENO TORROBA:
"Ich betrachte Miguel Angel Cherubito als einen Gitarristen der aller ersten Qualität. Ich bewundere in ihm seine Qualität des Tones, das stilistisches Wissen und die große Musikalität." (Madrid, 17.2.82).
MARIA LUISA ANIDO:
"Die Kompositionen für Gitarre von Miguel Angel Cherubito sind von großer Originalität im weitesten Sinne dieses Begriffes. Ich bin überzeugt, dass niemand mit so viel Kraft und Dynamik auf der Gitarre unsere vaterländischen Rhythmen und auch sehr zeitgenössische Werke spielt. Eine starke Persönlichkeit und eine überraschende Technik, seine Musik fließt mit Natürlichkeit und Transzendenz" (Barcelona, 11.8.85)
JOAQUIN RODRIGO:
"Zwei verschiedene Aspekte möchte ich in der Musik von Miguel Angel Cherubito herausheben. Der erste ist seine originelle Musik und seine sehr neue Behandlung der Gitarre, die originelle Resonanzen sucht und eine außergewöhnliche Melancholie ausdrückt. Der andere Aspekt ist der volkstümliche Beitrag seines Geburtslandes Argentinien, der uns ohne Effekthascherei klar und einfach erreicht. Das alles vorgetragen mit einem direkten Gitarrenspiel, aus-drucksstark und von großer Wirksamkeit" (Madrid, 10.3.87)
GUSTAVO BECERRA:
"Der Tango El Companero von Miguel Angel Cherubito ist ein Beispiel der Geburt einer Welt und einer neuen Sprache für die Gitarre" (Deutschland, 19.6.83)
